Startseite
Montag, 15 Juni 2015 19:37
Heute (am 15.06.15) waren Jochen und Ich (Benny) bei uns an der Hochschule Hamm-Lippstadt, um eine Ergospirometrie zu machen. Die Ergospirometrie ist ein Verfahren zur Bestimmung der Ausdauerleistung eines Athleten. Wir haben die Möglichkeit genutzt das mal auszuprobieren, um unserer Vorbereitung für die Sickline WM im Rahmen unserer Möglichkeiten einen kleinen Feinschliff zu verpassen.  Wie sehr sich das ganze auszahlt werden wir dann in einer Folgemessung kurz vor dem Wettkampf noch mal testen. 
Wollen wir doch mal sehen was sich mit Methoden aus dem Leistungssport so für "Erfolge" einbringen lassen.
Hier noch ein kleines Video dazu:

Team Freak Kajaks Ergospirometrie/Kajakergometer an der Hochschule Hamm-Lippstadt from Benjamin März on Vimeo.

Dienstag, 09 Juni 2015 21:39


Auch dieses Jahr standen wir wieder vor der Frage „wohin an Ostern?“.Die Wasserstände auf Korsika schon früh im Jahr sehr hoch und die Prognose für Ostern war so gut wie schon lange nicht mehr. Dennoch hatten wir uns entschlossen nach Piemont/Tessin zu fahren, da die Region immernoch zu den besten Wildwasser-Regionen in Europa zählt.
Kurz vor unserer Abreise mussten wir leider feststellen, dass die Wasserstände dort sehr niedrig waren. Plötzlich schien Korsika die einzige Option für den Osterurlaub zu sein. Allerdings kam dies auf Grund der teuren Fähre spontan nicht mehr in Frage.
Als wir schon die Skisachen einpacken wollten, erreichte uns die Nachricht, dass die Wasserstände im Jura Gebirge sehr gut sind. Keiner von uns kannte die Region und somit begann unsere Rescherche.

 Wir konnten einige Flussbeschreibungen und Wasserstände auf http://www.eauxvives.org/fr/ finden und uns auch ohne Französischkenntnisse wenigstens Ein- und Ausstiege notieren. Natürlich waren dies nur sehr wenige Informationen, aber genau das machte den Trip so besonders und teilweise auch abenteuerlich. Nach einem kruzen Stop am Eistobel ging es für uns weiter Richtung Frankreich. Unser erstes Ziel war die Saine. Am Ausstieg angekommen trafen wir ein paar Locals, die uns die ersten wichtigen Tips gaben. Dank des vielen Regens in den erstn 2 Tagen vielen die Wasserstände nur langsam und so konnten wir Lou, Saine, Doubs und Ain bei schönen Wetter und tollen Waserständen genießen.

Eines der Highlights war aber definitv die Lou welche man direkt von der Quelle an befahren kann. Im weiteren Verlauf bietet der Fluss alles was das Herz begehrt, mit viel Wasser unterm Boot und einem großen Wasserfall erinnert der Fluss stark an Norwegen.


Aber ein Video gibt's natürlich auch noch:

Jura from Epic Walter on Vimeo.

Freitag, 27 März 2015 19:30

Ace of Spades - Erster Eindruck

 


Heute war es endlich soweit, ich konnte den Ace of Spades von Spadekayaks in Empfang nehmen und begutachten.
Nachdem ich das Boot ausgepackt habe, war ich zuerst von der Größe erschrocken. Dieser erste "Schock" legte sich aber als ich mich in das Boot gesetzt habe direkt.

Sofort bei dem ersten Kontakt mit dem Boot merkt man den wichtigsten Unterschied zu anderen Booten. Der Ace

of Spades ist aus einem geblasenen PE. Diese Art des Bootsbaus hat sich schon früher bei anderen Herstellern bewährt. Sicherlich haben einige von euch auch noch Boote aus geblasenem PE im Verein liegen.Somit ist das Material des Ace extrem stabil und strapazierfähig.

 

Mam merkt, dass das Boot von Praktikern aus der Kanuszene entwickelt wurde. Die Einbauten sehen von vorne bis hinten sehr gut aus.Einige werden meinen es sind Einbauten wie ich jedem anderen Boot auch. Diese Aussage kann ich allerdings nicht bestätigen.

Besonders gut gefallen mir die Schnenkelstützen. Durch den Keil wird das Bein in der Schenkelstütze stabilisiert.

Die Prallplatte ist nicht wie üblich komplett gerade sondern etwas schräg verbaut. Mit Schuhgröße 44 hatte ich keinerlei Probleme in dem Boot. Selbst bei der maximalen Einstellung der Entfernung der Platte sollte man mit größeren Füßen keine Probleme bekommen. Genug Platz ist auf jeden Fall vorhanden.



Der Mittelkeil ist aus Kunststoff und sieht sehr gut verarbeitet aus. Durch die Verstrebungen ist es bei Tragen gut möglich das Boot zu fixieren. Sieht auf jeden Fall gut aus ! :-)








Der Sitz ist mit einer Sitzauflage versehen. Die Rückenlehne wird mittels Gurtsystem gehalten und an die Sitzposition angepasst. Bei dem ersten Test auf dem Kanal hielten die Seile und die Rückenlehne. Genaueres zu der Rückenlehne werde ich morgen nach einem weiteren Test in Lippstadt erzählen können.


Nun musste ich aber auch schnell zum Kanal und das Boot wenigstens einmal auf dem Wasser zu testen. Schnell war ich umgezogen und saß in dem Boot. Die Größe empfinde ich persönlich als perfekt. Direkt fühlt man sich sehr wohl in dem Ace. Spurtreu, agil und sehr gemütlich ;-) Weiteres werde ich morgen nach dem nächsten Test auf etwas "bewegterem" Wasser erzählen können.

Im großen und ganzen kann ich sagen Spadekayaks hat ein geiles Boot mit guten Allroundeigenschaften entwickelt !


 

Fakts zum Ace of Spades
Länge: 265 cm
Breite: 67 cm (Anfangs ziemlich breit, passt aber gut )
Volumen: 330 l
Gewicht: 22,9 kg 

Das Gewicht empfinde ich als ziemlich gut bei der Dicke des Materials !


...Fortsetzung folgt...